Freitag, 28. Juni 2013

Finally! Canon EOS 600D, you are mine!!

Ich wünschte mir ja seit ewig eine Spiegelreflexkamera, aber 1. sind die alles andere als günstig, 2. hatte ich eine gute Digitalkamera (die tut's auch - oder wenigstens mein iPhone) und 3. ... Es eilte ja nicht. Das, in Kombi mit meiner Sparsamkeit, bewirkte, dass somit mehrere Jahre verstrichen sind, bis ich's nun wirklich angegangen bin. Ich hatte im Internet schon paar Kameras verglichen und dann zwei von Canon in die "engere Wahl" ausgesucht. Im Laden fällte ich dann den endgültigen Entscheid und nun bin ich stolze Besitzerin einer Canon EOS 600D !!

Und ich muss sagen: ich bin begeistert!
Es ist halt schon so, dass es eine ganz andere Qualität von Fotos ergibt - was ja auch völlig klar ist, aber mein Vater zum Beispiel (der btw. selbst mal eine hatte..) war der Meinung, dass das doch unnötig und bisschen Geldverschwendung sei, weil ich nichts berufliches in der Richtung mache. Ausserdem sei unsere Kamera ja auch gut und ausreichend für das, wozu sie gebraucht wird. Klar, da gebe ich meinem Vater recht und von dem her war es sicher nicht dringend notwendig, dass ich mir eine Spiegelreflex kaufe. Ist einfach ein für mich kleines "Luxusgut", welches ich mir gegönnt habe. Ich fotografiere gerne und viel und wieso sollten Leute, die das aus Hobby-Gründen machen, nicht auch mit einer Spiegelreflexkamera machen dürfen? Ich finde sie klaaaasseee!!

Hab sie natürlich gleich testen müssen - nachdem der Akku erst 2 Stunden laden musste, buuhuu..
Oben ein Foto mit Monochrom-Effekt und unten mit dem Bildstil für starke Farben. Ich find das sooo toll! Freue mich auf alle weiteren Fotos... *-*
Die Kamera hat ein ausklapp- und drehbares Display und vom Gewicht hätte ich sie mir auch schwerer vorgestellt. Von der Bedienung her ist sie auch einfach und somit bin ich echt glücklich mit dieser Canon. Was bei solchen Kameras halt ist, ist einfach, dass sie gross sind und das Mitnehmen deshalb je nach dem bisschen doof ist. Ist natürlich nicht so easy wie mit dem iPhone, aber na ja.

.. Übrigens war mein Vater beim Auspacken der Cam noch ungeduldiger als ich.. xD Und er war ziemlich schnell ebenfalls überzeugt von dieser Kamera und findet es nun doch nicht mehr so die Geldverschwendung, haha.

Montag, 24. Juni 2013

Rosenkranz "reloaded".

... jaaa, das ist der besagte Rosenkranz von neulich. Und jaaa, er ist bisschen verändert. Das liegt daran, dass der Faden leider tatsächlich (und schneller als befürchtet) gerissen ist. Also musste ich nun doch zu Nylon greifen. Das wäre ja ursprünglich die Idee gewesen, aber Nylon ist nicht schwarz und somit hätte das nicht gepasst. Diesmal musste es aber sein und für die "Abstände" kaufte ich mir diese kleinen Mini-Perlen.

Ganz ehrlich, nun ist mir "Versuch #1" nahezu peinlich..... Jetzt sieht der Rosenkratz sogar regelrecht professionell aus! Vielleicht sollte ich mir selbst auch so einen basteln, haha.


Hier noch ein paar "close-up"-Fotos.

Wie findet ihr es?
Sieht toll aus, oder?

Ich hätte von Anfang an den Nylon-Faden nehmen sollen, ich Dummbatz. Hab ihn mit dem schwarzen Faden kombiniert und weil Nylon sich so schlecht knoten lässt, hab ich diese Stellen jeweils angebrannt und verschmolzen.
Nun passt das Kreuz noch besser zum Ganzen!

Freitag, 21. Juni 2013

Pitchui's Baustellen II.

Es reicht ja nicht, dass Pitchui's Nieren auf Selbstzerstörungsmodus gehen, nein, diese Kamikaze-Nieren bauen ja seit einiger Zeit seine Muskulatur ab und nun ganz offiziell bewirken sie auch noch eine Blutarmut. Ich war mit ihm beim Blutcheck und die Nierenwerte sind zwar schlecht, aber wenigstens etwas besser als vor einem halben Jahr. Allerdings zeigt sich nun ein Mangel an Ec (Erythrocytes = Erythrozyten = rote Blutkörperchen), sprich: Blutarmut. Dies bedeutet auch, dass die Sauerstoffversorgung im Hirn verringert ist, weil das ja die Aufgabe dieser Zellen ist und wenn zu wenig Zellen -> zu wenig Sauerstoff. Dies könnte eine Erklärung für seine Müdigkeit sein (also nicht nur altersbedingt) und viiielleicht auch mit dem nachts-Miauen im Zusammenhang stehen - sofern das nun wirklich keine Macke ist. Was ich mir jedenfalls gut vorstellen könnte, wäre dass seine komplett-Tiefschlafmomente damit zusammenhängen. Ich weiss gar nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe, aber es kommt zwischendurch vor, dass Charlie im Schlaf richtig tief wegnickt und dann kann man an ihm rütteln und er wacht nicht auf. Als das das erste Mal passierte, war meine Schwester alleine mit ihm und kam total in Panik, weil sie dachte, er sei tot. Und ich muss gestehen, wenn man es noch nicht kennt, kriegt man echt Angst, denn es sieht ganz übel aus. Er ist dann komplett schlaff, reagiert nicht auf Rufen und nicht mal auf Rütteln. Wirklich als wäre er narkotisiert. Wie kriegt man ihn wach, fragt ihr euch nun vielleicht. Nun, am schnellsten geht es, wenn man ihn ganz auf den Arm hebt. Da verändert man seine Position total und man macht das ja meistens mit etwas Schwung, haha. Ich hab sogar ein Video von so einer Tiefschlafszene. Vielleicht lad ich das mal noch hoch oder so.. xD'
Jedenfalls, es gibt ja auch so Tiefschlafmomente, weil die Tiere nicht mehr gut hören und die dann erschrecken, wenn man sie berührt oder anstupft. Aber das ist es ja: wenn man sie berührt, wachen sie auf. Da Charlie jedoch nicht mal dann reagiert, wenn man wirklich stark an ihm rüttelt, kann es kein Problem vom Gehör sondern muss irgendwas vom Hirn aus sein. Als Diabetiker stand ja auch noch die Option offen, dass es von dieser Krankheit auskommen könnte. Gibt oft, dass Diabetiker dann ein Organ haben, welches in Mitleidenschaft gezogen wird und unter Umständen wäre das bei Charlie dann das Hirn. Was er aber auch hat, sind manchmal Zuckungen in den Vorderpfoten, was ja dann vom Nervensystem herkommt und das wiederum mit den kaputten Nieren zusammenhängen könnte. Aaargh..!! Pitchui ist eine komplette Baustelle. Denn wie gesagt, die Muskulatur wird auch abgebaut und das merkt man besonders daran, dass er schmal wird. Mein kleiner "Mischling" (Sibirische Waldkatze mit Norwegischer. Weiss gar nicht mehr, ob einer der Elternteile noch irgendwas Britisches hatte, also auch ein Mix) war schon immer ein grosser Kater und sein durchschnittliches Gewicht betrug 6 - 6,5 kg. Okay, es gab mal noch eine Phase, da war er noch schwerer und damit zu schwer, aber nie so, dass man ihn rollen müsste, haha. Mittlerweile schwanken wir immer zwischen 4,5 bis runter auf 4,2 oder gar 4,1 kg. Das ist ein ziemlicher Unterschied und verdeutlicht Krankheit(en) und Alter. Wenn wir diese Gewichtsangaben x10 rechnen, haben wir ein gutes Vergleichsbeispiel, wie es bei einem Mensch wäre, weil oft höre ich von Kunden "ach, diese 1 oder 2 Kilo..". Klar, scheint vielleicht nicht viel, aber man muss es immer auf den Körper des Patienten beziehen. 2 kg weniger an einem Bernhardiener ist nicht das Gleiche wie 2 kg weniger an einer Katze, weil das Prozentual einfach ganz anders ist. Genau wie ein Tumor von "nur" 3cm Durchmesser z.B. an einem Hamster einfach riesig ist.

Aber wir schweifen ab..! Eben, die Muskulatur nimmt ab, weshalb er dafür eine Kur von Aufbauspritzen (Anabolika) erhielt und das brachte auch etwas Besserung. Wunder sind natürlich nicht zu erwarten (und er wird auch kein Gorilla dadurch.. xD'). Nun kommt ja die neue Kur. Diesmal jedoch mit Erythropoetin, kurz "Epo" und eher bekannt als die "Modedroge" (Doping-Skandale) bei Ausdauersportler. Somit geht Charlie also nebst Bodybuilding nun auch noch unter die Radfahrer..... xD' Ne, also jetzt für die, die das nicht kennen: Epo stimuliert die Bildung der roten Blutkörperchen (beim Sport wird damit gerne geschummelt, weil es die Sauerstofftransportkapazität verbessert). Charlie zeigt eine Erhöhung der Reti (= Retikulozyten; Vorstufe der roten Blutkörperchen), was also heisst, dass er den Mangel an Ecs schon zu korrigieren versucht, aber nicht genug schafft. Mit dem Erythropoetin soll ihm dabei geholfen werden. Wir werden sehen, welche Veränderungen das mit sich bringt.

Das legendäre "Pitchui-Gesicht"!! <3 Ich liebe diesen Blick!

Zugegeben, Pitchui wäre wahrscheinlich schon längst tot, wenn er mich nicht hätte oder wenigstens jemanden, der genauso wie ich jeden "Shice" mitmacht, der sich in den Weg stellt.. Die Kosten (die nicht gerade wenig sind, muss man gestehen..) lass ich mal bei Seite, sondern beziehe mich auf den Aufwand, den das Ganze mit sich bringt. Zum Glück arbeite ich in einer Tierarztpraxis und bin daher gelernt vom Fach. Wir haben schon sehr viel miteinander durchgemacht und geschafft, aber ich bereue nichts davon und solange ich etwas für ihn tun kann, werde ich das machen. Ihm gehts sonst ja gut. Er schmust, er geniesst Sonne und Zärtlichkeiten, sucht unsere Nähe, er frisst - okay, da hat er mal bessere und mal schlechtere Tage, was auf sein Nierenproblem zurückzuführen ist, da Nierenpatienten oft ein Übelkeitsgefühl und deshalb nicht so den Appetit haben. Erhält er seine regelmässigen Infusionen und Medikamente gehts ihm gut. Alle, die nierenkranke Katzen haben, kennen ja diese Probleme und den Aufwand. Im 1. Post zu Charlies "Baustellen" hab ich ja das Nierenproblem erklärt, falls es wer nachlesen mag.

Tja, jedenfalls war das mal ein kleines Update. Anfang Monat berichtete ich ja schon von seinem Miauen und diesen Blogpost hier fing ich schon Mitte Monat an zu schreiben, aber leider kam ich nicht dazu, ihn eher fertigzustellen. Der Tag hat einfach viiiel zu wenige Stunden. Da komm ich ja zu nichts.. xD'

Dienstag, 4. Juni 2013

Wenn Katzen älter werden...

Ich jammer ja zurzeit oft bei jedem, dass ich keine Nacht mehr durchschlafen kann. Und zwar liegt das an meinem Kater Charlie. Seit ungefähr 2 Monaten kommt es vor, dass er nachts zu weinen beginnt. Also weinen, das heisst, er miau und das in 'nem jämmerlichen Ton. Er miaut ja eh seit Jahren nicht mehr oder nur wenn man ihm etwas ganz Leckeres vorbereitet und er seine Ungeduld mitteilen will (oder muss). Ansonsten macht er nur jeweils den Mund auf und wenn man ihn in dem Moment nicht ansieht, würde man gar nicht merken, dass er was sagen will.

Als das mit dem nachts Miauen das erste Mal passierte, bin ich soo erschrocken! Das klang so weinerlich und hilflos, dass ich in dem Moment dachte, irgendwas sei passiert, er habe sich verletzt, sei umgefallen und schaffts nicht mehr auf oder ist irgendwo eingeklemmt oder so. Dabei stand er einfach mitten in der Wohnung und hat gerufen. Durch meinen Beruf kenne ich ja solche Zeichen und dachte mir: "Ja gut, wird wohl ein bisschen senil". Das kommt ja bei älteren Katzen durchaus auch vor. Mittlerweile bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher, ob das wirklich Senilität/Demenz ist. Es war mal ein Zeitchen Ruhe, dann wieder eine Zeit, in der er stets um 4 Uhr morgens miaute, dann wieder Ruhe und seit zwei Wochen oder so macht er das jeeeeede Nacht.. Und zwar gleich mehrmals.

Okay, also. Unsicher bin ich mir nun, weil mir auffiel, dass immer, wenn ich wegen seinem Jammern zu ihm kam, er eigentlich gar nicht so verloren und verwirrt da stand, sondern mich dann immer anschaute und gleich an einen Ort lockte. Sei es nun zum Balkon oder in die Küche. Früher kam Charlie ja an die Better und weckte uns, bzw. versuchte bei jedem sein Glück, wenn der Vorherige nicht wach zu kriegen war. Das machte er manchmals auch mehrmals hintereinander. Wenn ich ihm also Futter gegeben hatte und gleich wieder ins Bett ging, putzte er den Napf leer und stand dann wieder laut schnurrend neben mir und wollte, dass ich ihm das Fenster oder die Balkontür aufmachte. Nun ist er wohl dazu zu faul (und seine Faulheit hat in diversen Dingen zugenommen, aber wir wollen mal nicht so sein. Er hat ja seine Gebrechen) und statt sich die Mühe zu machen, zu jedem hinzugehen und zu betteln, ist es nun halt einfacher, mitten in der Wohnung zu sitzen und mit klänglichem Miauen gleich alle miteinander aufzuwecken. Irgendwer wird ja dann garantiert aufstehen - und das bin meistens ich. Ich kann ihn ja nicht einfach da so Gott verlassen rumweinen lassen.. Was mir auch auffällt, ist seine Pünktlichkeit (bis auf ein paar seltene Ausnahmen). Immer schön gegen 4 Uhr morgens..
Die eine Ärztin bei uns in der Praxis glaubt jedoch weiterhin, er sei wohl etwas senil, aber hm. So wie ich meinen Pitchui kenne, hab ich wirklich fast das Gefühl, es sei eine neue "Mode", die er sich angeeignet hat, weil er damit (leider) Erfolg hat. Meine Mutter erzählte mir neulich, dass er ab und zu auch so jammert, wenn sie runter in die Waschküche geht (hört man dann, weil er vor der Tür steht).
Irgendwie scheint es mir so, als fühlt er sich manchmal allein und klagt somit sein Leid in die Welt. Wie gesagt, einen besonders verwirrten Eindruck macht er mir jeweils nicht und wirkt auch nicht "weggetreten", weil das ist ja auch so ein Zeichen. Sie miauen, weil sie es einfach nicht so ganz checken und das kann ja durchaus auch phasenweise sein. Meistens nachts - deshalb ja mein ursprünglicher Verdacht. Auch dass er das nicht nur 1x sondern mehrmals in einer Nacht macht könnte dafür sprechen, dass er nicht weiss, was er will. Und dennoch.. Ich vermute wirklich, das ist seine neue Masche und bin zurzeit dabei, das herauszufinden....... xD'
.. oder zumindest versuche ich es..

Und vielleicht kriege ich irgendwann noch ein Foto davon hin, wie er jeweils duselig dasteht und wartet, bis wer kommt. xD' Aber ich hoffe auch vorallem, dass er das nicht mehr macht x__x Ich bin ja nie jemand gewesen, der das Bett nachts verlässt. Nicht mal aufs Klo muss ich.. Ich schlafe meistens super durch. Daher kann ich mich nicht erinnern, wann ich jemals so oft aufstehen musste und das mehrere Nächte hintereinander.. xD'

Piiitchuiiiiii, komm doch einfach zu mir ins Bett und lass mich schlafen..!! >o<' xD'